Flugradar – so funktioniert die Live-Flugverfolgung

Was ist ein Flugradar?

Ein Flugradar im heutigen Sinn ist keine Radaranlage, sondern eine Live-Karte des Luftverkehrs. Sie entsteht aus Signalen, die Flugzeuge selbst aussenden: Über ADS-B (Automatic Dependent Surveillance–Broadcast) funkt eine Maschine laufend ihre GPS-Position, Höhe, Geschwindigkeit und Kennung. Ein Netz von ADS-B-Empfängern am Boden und unsere eigene Empfangsstation fangen diese Signale auf; unser eigenes Flugradar oben setzt sie zur Live-Karte zusammen.

Was siehst du auf dem Flugradar, und was nicht?

Sichtbar ist fast der gesamte zivile Verkehr: Linien- und Charterflüge, Frachtmaschinen, Privatjets, viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber. Militärflüge sind zu sehen und werden eigens markiert, Staats- und Polizeiflüge erscheinen ebenfalls, solange die Maschine ihren Transponder eingeschaltet hat; es fehlen nur Maschinen ohne ADS-B-Transponder oder mit ausgeschaltetem Sender. Über Ozeanen und dünn besiedelten Gebieten fehlen Empfänger; dort rechnet das Radar die Position aus Kurs und Geschwindigkeit weiter und zeigt die Maschine halbdurchsichtig als geschätzte Position, bis wieder ein Signal eintrifft.

Flugradar kostenlos nutzen

Das Radar auf dieser Seite ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wie du gezielt einen Flug findest (per Flugnummer oder über den Flughafen), erklären wir Schritt für Schritt auf der Startseite Flug verfolgen. Die aktuellen Ankunfts- und Abflugzeiten pro Flughafen stehen unter Flugzeiten. Zoomst du ganz heraus, zeigt das Radar den Luftverkehr der ganzen Welt auf einer Karte; im Reiter Früher findest du außerdem frühere Flüge derselben Maschine aus den letzten zehn Tagen.