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Visum

Visum oder ESTA schnell und einfach online beantragen

Die Ferienzeit hat fast wieder begonnen. Touristen reisen immer weiter weg und benötigen oft ein Visum. Für viele Länder kann man das Visum online beantragen und muss man nicht zum Konsulat oder der Botschaft. Beachten Sie aber bitte: Auch Online-Anträge sind oft kompliziert und langwierig. Hier sind unsere Tipps, wie man schnell ein Visum erhält.

Zeitpunkt der Antragstellung

Viele Touristen denken erst im letzten Moment daran, ihr Visum zu beantragen oder wissen gar nicht, dass sie für ihre Reise ein Visum benötigen und erfahren das erst am Flughafen. Andere Reisende hingegen stellen ihren Antrag so früh wie möglich. In beiden Fällen können Probleme auftreten. Wird der Antrag zu spät eingereicht, wird das Visum nicht rechtzeitig genehmigt und ist es nicht möglich für den Flug zu boarden oder wird bei der Passkontrolle die Einreise verweigert. Andererseits müssen im Antragsformular oft schon ein Ankunfts- und Abreisedatum und eine Unterkunft eingetragen werden. In manchen Fällen kann der Visumantrag daher erst eingereicht werden, wenn diese Daten bekannt sind.

Visum lange im Voraus beantragen

China, Russland, Ägypten und Vietnam sind Beispiele von Ländern, für die das Visum am besten lange im Voraus beantragt wird. Die Genehmigung von Visumanträgen für diese Länder dauert meistens eine ganze Weile. Für Ägypten ist es kein großes Problem, wenn das Visum nicht rechtzeitig beantragt wird. Das Visum kann nämlich auch nach der Ankunft am Flughafen noch beantragt werden (aber dafür muss man oft stundenlang Schlange stehen). China, Russland und Vietnam sind jedoch nicht so entgegenkommend. Wird der Antrag erst kürzer als eine Woche vor der Abreise eingereicht, werden mit Sicherheit Probleme auftreten. Empfehlenswert ist es, den Antrag sogar einen Monat im Voraus zu stellen, damit das Visum rechtzeitig erteilt wird (vor allem wenn das Konsulat oder die Einwanderungsbehörde in der Hauptreisesaison sehr ausgelastet ist).

ESTA Antrag auch kurzfristig noch möglich

Die Türkei, die USA, Kambodscha, Kanada und Australien beispielsweise bearbeiten Anträge viel schneller. Wenn für diese Länder online ein Visumantrag gestellt wird, wird er in der Regel beinahe sofort genehmigt. Auch hier muss man aber aufpassen. Bei diesen Ländern kommt es (in seltenen Fällen) vor, dass Anträge aus irgendeinem Grund im System „hängen bleiben“. Vor allem Australien führt oft stichprobenartige Kontrollen durch, wodurch die Bearbeitung einige Tage länger dauert. Auch für diese Länder ist es daher empfehlenswert, den Antrag rechtzeitig, wenn möglich, zumindest einige Tage vor der Abreise einzureichen.

Unterkunft noch nicht festgelegt

In vielen Visumantragsformularen muss bereits eine Unterkunft eingetragen werden. Manche Reisenden planen das jedoch noch nicht im Voraus und entscheiden erst nach der Ankunft, wo sie übernachten. Wir raten davon ab, einfach eine willkürliche Adresse einzugeben. Die Einwanderungsbehörden (z. B. die indischen Behörden) prüfen manchmal, ob Reisende diese Unterkunft auch tatsächlich gebucht haben. Das ist der Grund dafür, dass die Bearbeitung von Visumanträgen für Indien oft einige Tage dauert. Für ein Visum für Kenia und China muss sogar eine Buchungsbestätigung hochgeladen werden. Wenn die Unterkunft noch nicht bekannt ist, kann ein Hotel gebucht werden, das eine kostenlose Stornierung anbietet. Nachdem das Visum erteilt wurde, kann die Buchung storniert und eine andere Unterkunft gebucht werden.

Wie beantrage ich ein Visum?

Wie im Titel bereits beschrieben: Für viele Länder kann das Visum einfach online beantragt werden. Das gilt auch für einen ESTA Antrag. So verläuft der Visumantrag:

  •  Online-Antragsformular ausfüllen
  •  Zahlung vornehmen (u. a. per Sofortüberweisung, Giropay oder eps-Überweisung)
  •  Für manche Länder: Reisepassscan und/oder Lichtbild hochladen
  •  Visum per E-Mail erhalten
  •  Visum ausdrucken und auf der Reise mitnehmen

Mit anderen Worten: sehr einfach! Leider ist die Visumbeantragung nicht für alle Länder so unkompliziert. Für ein chinesisches oder russisches Visum ist es beispielsweise immer noch erforderlich den Reisepass per Post zu versenden, damit ein Visumaufkleber eingefügt werden kann.

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